Vom Monitoring bedrohter Tierarten bis zur hochauflösenden Analyse des Zustands von Ökosystemen:
Künstliche Intelligenz (KI) wird längst im Naturschutz eingesetzt. Rechtfertigt das den großen Energie- und Ressourcenhunger des KI-Hype?
In ihrem Buch „Kann KI die Natur retten?“ nehmen Frauke Fischer und Hilke Oberhansberg die techno-ökologische Zukunft kritisch unter die Lupe. Sie zeigen, wie Künstliche Intelligenz helfen kann, Artenvielfalt zu schützen – wenn sie denn klug eingesetzt wird, aber auch, welche Naturschutzrisiken sich aus der Nutzung von KI ergeben
Wir freuen uns sehr, Frauke Fischer am 12. Februar in der Villa 102 zu einer Mischung aus Lesung und Dialogformat begrüßen zu dürfen. Im Gespräch mit Christian Baudis spricht sie darüber, wie KI im Naturschutz heute schon eingesetzt wird, wo Chancen liegen – und wo wir genau hinschauen müssen.
Zu den Gästen:
Dr. Frauke Fischer ist promovierte Biologin, Universitätsdozentin, Autorin und Unternehmensberaterin. Mit ihrer Agentur „auf!“, Deutschlands erster Beratungsagentur mit Schwerpunkt Biodiversität, unterstützt sie Unternehmen bei allen Fragen rund um Biodiversität und Ökosystemleistungen. Zuvor forschte und lehrte sie zu internationalem Naturschutz und zählt heute zu den profiliertesten Expertinnen für biologische Vielfalt in Deutschland.
Sie ist Autorin mehrerer Bücher, darunter „Wal macht Wetter“ (2023), „Was hat die Mücke je für uns getan?“ (2020),
Christian Baudis ist Digital-Unternehmer, Futurist und ehemaliger Google-Deutschlandchef. Er hat mehrere europäische Start-ups erfolgreich gegründet und über 20 Jahre in führenden CEO-Funktionen der europäischen Medien- und Internetindustrie gearbeitet.
Hinweis: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Warteliste ist eingerichtet.
Format: Hangout
Distribution: in-person
Talk language: German
Ticket cost: Free access